Erfolg als Quereinsteiger – die 5 wichtigsten Faktoren

Quereinsteiger haben es leicht! Oder nicht? In vielen Ländern der Welt ist „Training on the Job“ ganz normal. Berufsanfänger bringen zwar schon von vornherein bestimmte Fähigkeiten mit, die wichtigsten grundlegenden Fähigkeiten erlernen sie allerdings einfach während der Arbeit. 

In Deutschland sieht dies anders aus. Für viele Berufe wird eine umfassende Ausbildung verlangt. Doch was ist, wenn man schon während der Ausbildung oder auch nach ein paar Jahren Berufserfahrung feststellt, dass der ausgewählte Job doch nicht der richtige ist?

Komplett neu anzufangen ist in den meisten Fällen mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden und ganz ehrlich, wer möchte schon mit über 30 nochmal Azubi sein? Nicht nur wegen dem Status, vor allem während der Entlohnung!

Eine gute Alternative könnte ein Quereinstieg sein!

Dabei muss es nicht direkt der Wechsel in einen komplett neuen Job sein - oft bringt auch schon der Wechsel in eine andere Branche die Änderungen im Joballtag mit, die einem die ersehnten Veränderungen bringt.

Doch welcher andere Job oder welche andere Branche kommt für einen Quersteig überhaupt in Frage? Klar, vom gelernten Bäcker zum Chemielaborant oder umgekehrt zu wechseln, könnte schwierig werden. Von daher hier mal fünf Faktoren, die man auf der Suche nach dem perfekten Quereinstieg beachten sollte: 

1. Die Selbstanalyse: Eigene Fähigkeiten & Interessen bewusst machen 

Es klingt wie ein Ratschlag aus einem Lifestyle Magazin. Dennoch ist eine Selbstanalyse sehr nützlich. Sie zeigt auf, was Ihnen aktuell stört und was Sie wirklich wollen. Alles was Sie dafür brauchen sind 2 Stifte mit unterschiedlichen Farben, Karteikarten und Ruhe.

Beginnen Sie mit den Tätigkeiten, die Sie in Ihrem aktuellen Joballtag verrichten. Schreiben Sie möglichst viele detailliert mit dem einen Stift (Beispiel blau) auf einzelne Karteikarten. Als nächstes sortieren Sie alle Karteikarten nach dem Pyramiden-Prinzip. Unten kommen zunächst alle Tätigkeiten hin, die sie nicht so gerne machen, darüber dann die Tätigkeiten, die ok sind, darüber dann jene, die Sie schon recht gerne machen und ganz oben steht die eine Tätigkeit, die Sie am liebsten verrichten.

Wichtig ist, dass Sie sich dafür ausreichend Zeit nehmen und in Reihe 1 (also ganz oben) wirklich nur eine Tätigkeit, in Reihe 2 nur 2 Tätigkeiten, in Reihe 3 nur 3 Tätigkeiten usw. stehen, denn nur dann haben Sie wirklich priorisiert und wissen jetzt ganz genau, was Sie an Ihrem Job stört und was Sie eigentlich sehr gerne machen.

Als nächstes sollten Sie sich damit befassen, welche Tätigkeiten Sie denn gerne in Ihrem Job verrichten würden. Schreiben Sie alle mit dem Stift in der anderen Farbe (Beispiel rot) einzeln auf Karteikarten auf und sortieren Sie die Karten dann wieder nach dem Pyramiden-Prinzip. 

Als Zwischenergebnis haben wir jetzt 2 Pyramiden die nebeneinander liegen - die mit blauer Schrift befasst sich mit Ihrem aktuellen Tätigkeiten, die mit roter Schrift mit den Tätigkeiten, die Sie gerne verrichten würden. Jetzt gilt es in der Pyramide mit den Tätigkeiten, die Sie gerne verrichten würden, jene mit blau zu umkreisen, die Sie auch in der anderen Pyramiden aufgeführt haben.

Umso mehr Begriffe Sie umkreisen, desto besser passt Ihr aktueller Job eigentlich zu Ihnen - es liegt also nahe, dass andere Faktoren Grund für Ihre Unzufriedenheit sind.

Kamen nur sehr wenige oder auch gar keine Tätigkeiten in beiden Pyramiden vor, erklärt dass, warum Sie in Ihrem aktuellen Job umzufrieden sind.

So oder so, Sie wissen jetzt sehr genau, welche Fähigkeiten Sie präferieren und welche Sie eigentlich nicht mehr in Ihrem Job ausführen möchten - der erste wichtige Schritt ist gemacht.





2. 

Dafür nehmen Sie sich einfaGehen Sie auch hier nach dem Pyramiden-Prinzip vor und stellen Sie sich dabei einfach nur die Frage, welche Tätigkeiten

Zunächst sollten Sie sich klar vor Augen führen, wo Sie stehen und wo Sie hin wollen. Schreiben Sie einen persönlicheren Lebenslauf. Was können Sie? Was macht Ihnen Spaß? Welche Fähigkeiten besitzen Sie? 

 

Kennen Sie die Antwort, haben Sie ein konkretes Ziel. Sie wissen, welche Merkmale der Quereinsteiger Job aufweisen muss. Sie wissen, wonach Sie suchen. 

Passende Antworten zu finden ist leichter als gesagt. Es gibt professionelle Coachings, die dabei helfen. Gleichermaßen können Sie Freunde und Familie um Rat fragen. 

Bringen Sie Ihre Ideen auf Papier. Schreiben Sie Ihre Fähigkeiten, Talente und Qualifikationen auf. Und ganz wichtig: Vergessen Sie Ihren jetzigen Beruf. Seien Sie frei, tasten Sie sich heran: Wie soll Ihr Traumberuf aussehen? 

2. Welche Berufe für Quereinsteiger? Den passenden Job entdecken 

Mit den neu bewusst gewordenen Vorlieben aus der Selbstanalyse gehen Sie auf Jobsuche. Finden Sie Quereinsteiger Jobs, die Ihnen gelegen kommen. Einen Beruf, bei dem Sie sich wohlfühlen könnten und der Sie motiviert, sich mit ihm auseinanderzusetzen. 

Manchmal heißt dies, weitere Qualifikationen zu erwerben. Umschulungen oder Weiterbildungen sind eine gute Wahl. Wenn gesundheitliche Probleme vorliegen und deshalb 

der gelernte Job nicht mehr ausgeübt werden kann, gibt es Fördermöglichkeiten. Genauso sind Finanzierungshilfen vorhanden, wenn Ihr Beruf im Zuge der Digitalisierung einfach verschwindet. Eine hilfreiche Stelle ist die Agentur für Arbeit. 

Es kann es sein, dass Sie nur ein Problem mit Kollegen haben, aber den eigentlichen Beruf lieben. Hier hilft ein kleiner Tapetenwechsel, indem Sie einen neuen Arbeitgeber suchen, bei dem Sie den gleichen Job ausführen dürfen. 

Meist liegt ein anderes Problem vor. Sie sind nicht glücklich in Ihrem Beruf und möchten etwas ändern. Eine Fortbildung ist ohne hohe Kosten schwierig. Gut zu wissen: Es gibt viele Arbeitgeber, die mehr auf Soft Skills wie ein starkes Engagement achten. Die eigentlichen Qualifikationen sind zweitrangig. 

Ein großes Potenzial bieten Berufe, wo ein Mangel an Arbeitskräften herrscht. Die Anforderungen sinken, sodass Quereinsteiger beträchtliche Chancen besitzen. Das Gehalt ist höher als bei Quereinsteiger Jobs, die komplett ohne Ausbildung ausgeübt werden können. 

Aktuell besteht ein Bedarf an Fachkräften 

  • • in der Pflege, 
  • • in der IT-Branche, 
  • • bei der Deutschen Bahn (DB), 
  • • in Schulen, 
  • • und im öffentlichen Dienst. 


Der Traumberuf ist nah dran. Der Haken, Sie müssen ihn nur finden. Seien Sie aktiv und nutzen Sie alle Möglichkeiten. Dies beginnt damit, Ihr Netzwerk, Freunde und ehemalige Kollegen zu fragen, Stellenanzeigen zu durchforsten oder use2connect zu benutzen. 

Use2connect ist eine App, mit denen Sie sich von potenziellen Arbeitgebern finden lassen. Sie erstellen ein Profil mit Ihren Qualifikationen und Fähigkeiten. Recruiter können speziell nach Ihren Merkmalen suchen und Sie anschreiben. 

Button: Jetzt mehr über use2connect erfahren! 

3. Der passenden Arbeitgeber für Quereinsteiger 

Unternehmen wollen sich vielfältig aufstellen. Deshalb suchen viele Personalchefs explizit nach Quereinsteiger. Warum? Sie besitzen meist eine andere Denkweise. Sie betrachten Arbeitsabläufe aus einem anderen Blickwinkel. Dies bringt Schwung ins Unternehmen und schafft Raum für Neuerungen. 

Ebenso besitzen Sie wertvolle Soft Skills. Die Arbeitnehmer wissen, dass Sie nicht alles können. Aber danach suchen sie auch nicht. Für Quereinsteiger sind andere Anforderungen von Bedeutung. Sie suchen gefragte Fähigkeiten wie eine hohe Lern – und Einsatzbereitschaft, Flexibilität oder Kreativität. Solche Firmen finden sich vor allem in großen Unternehmensberatungen, Werbeagenturen oder in der der Marktforschung wieder. 

Als Quereinsteiger müssen Sie gewisse Vorkenntnisse mitbringen. Viele Ihrer bisherigen Tätigkeiten sind vergleichbar mit neuen Anforderungen. Oft reicht eine erweiterte Einarbeitung aus, um für den Berufsalltag gewappnet zu sein. 

Deshalb müssen Sie als Quereinsteiger eine Sache können: Begeisterung zeigen. Meist verfügen Sie nicht über die notwendigen Qualifikationen. Sie brauchen etwas, um die fehlende Erfahrung auszugleichen. Motivation ist Ihre Stärke. Beweisen Sie, dass Sie etwas Neues wollen und dafür bereit sind, Leistung zu zeigen. 

Arbeitgeber, die Ihnen eine Chance geben, finden Sie auf vielen Wegen. Als Sammler und Jäger gehen Sie auf Jobsuche. Sie sammeln Informationen über einen Quereinstieg. Informieren sich über Berufe, gehen auf Messen und hören sich um. Es ist ein aufwendiger Prozess, denn Sie verkürzen können. 

Nutzen Sie einfach use2connect. Es ist die App, wo Sie nach Ihren Qualifikationen gefunden werden. Potenzielle Arbeitgeber suchen direkt nach Ihnen. Mehr Informationen zu kostenlosen und schnellen Jobsuche: use2connect 

4. Der Bewerbungsprozess – Grund zur Neuorientierung hervorheben 

Sie sind kurz vor dem Ziel. Sie haben Ihr Leben geordnet und eine Richtung gefunden. Nun kommt der letzte Schritt: die Bewerbung. Verläuft sie gut, haben Sie ein Date mit Ihrem möglichen Arbeitgeber. Auch als Quereinsteiger sollten Sie für eine erfolgreiche Bewerbung alle Unterlagen beisammen suchen und aufhübschen. Erstellen Sie einen ansprechen Lebenslauf und gehen Sie bei Bedarf zum Fotografen, um professionelle Fotos anfertigen zu lassen. 

Sie sollten im Lebenslauf alles betonen, was mit dem neuen Job in Verbindung gebracht werden kann. Ein passendes Hobby oder eine ehrenamtliche Tätigkeit sind hier ideal. Dies ist ein Aspekt, um sich von den meisten 08/15 Werdegängen abzugrenzen. 

Es folgt das Anschreiben als Schlüssel, um eingeladen zu werden. Schreiben Sie motivierend und konkret, was Sie an dem Beruf begeistert. Stechen Sie selbstbewusst mit Ihren Begabungen hervor. Es ist nicht nötig, sich kleiner zu machen, als man ist. 

Sie sollten erklären können, warum Sie einen Branchenwechsel vornehmen. Über welche Kompetenzen verfügen Sie? Beschreiben Sie das Sie eine leidenschaftliche Motivation besitzen. Nennen Sie Gründe für die Neuorientierung. Dabei besitzen Sie einen großen Vorteil. Sie kennen einen anderen Beruf und können erklären wie Sie die Erfahrung im neuen Job anwenden können. 

Um dies ansprechend zu formulieren, nehmen Sie die Selbstanalyse aus dem ersten genannten Tipp ernst. Warum sollte Sie ein Unternehmen einstellen, wenn Sie selbst nicht wissen, warum Sie sich bewerben? 

5. Bei beruflichen Alternativen: Langfristig denken 

Am Anfang werden Sie in der Regel etwas weniger verdienen als Ihre Mitstreiter. Veränderungen und Eigeninitiative sind Chancen, dies zu ändern. Habe Sie einen Job gefunden, geht es weiter. Es heißt bekanntlich „lebenslanges Lernen“.