Ausbildungsmarketing – Azubis binden & begeistern | 5 Ideen

„Fähige Auszubildende zu finden, wird immer komplizierter“. Dies ist ein Satz, den Sie vielleicht nicht aussprechen, aber denken. Plötzlich stellt vor allem die jüngere Generation gewisse Ansprüche an den Ausbildungsplatz. Hinzu kommt der Mangel an Nachwuchs für viele Berufsgruppen. 

Einfach gesagt: Auszubildende kommen nicht mehr von alleine. Man muss sie gezielt für sich gewinnen. Sie brauchen eine Strategie, Maßnahmen für ein effektives Ausbildungsmarketing. 

Rücken Sie mit den folgenden fünf Ideen Ihr Unternehmen ins richtige Licht. Treffen Sie gute Entscheidungen, um Auszubildende zu gewinnen und langfristig zu binden. 

1. Ausbildungsmarketing beginnt vor der Ausbildung – sich beliebt machen 

Motiviert, voller Talente, günstig im Unterhalt und nach der Lehre ein Leben lang treu. Ist dies Ihr Wunschkandidat? Ist Ihr Unternehmen beliebt und weltbekannt, können Sie zwischen den Kandidaten wählen. Viele andere sind froh, wenn sich überhaupt wer meldet. 

Die gute Botschaft: Sie können mit einem durchdachten Ausbildungsmarketing etwas dagegen tun. Die schlechte Nachricht: Sie müssen aktiv um Auszubildende „kämpfen“. 

Wie in vielen Bereichen müssen Sie besser sein als die Konkurrenz. Was bietet Ihr Nachbar, dass Sie nicht haben? Können Sie es ändern oder Prozesse optimieren? 

Klar, im Vorteil ist derjenige, der früh anfängt zu suchen. Gehen Sie dort hin, wo die Kandidaten sich aufhalten. Ein Ort ist die Schule. Kooperationen mit Schulen sind ein starkes Mittel. Pflanzen Sie sich in den Köpfen der Schüler und Schülerinnen ein, indem Sie positive Signale zeigen. Bieten Sie gezielt Programme an: Schnuppertage, Praktika, Boys & Girls Day, Firmenvorstellung oder eine Besichtigung der Produktionshallen. 

Hier ist es entgegenkommend, Ihre aktuellen Azubis mit einzubeziehen. Deren Infostand wirkt überzeugender als ein Vortrag eines 60-jährigen Vorstandschefs. Allerdings ist ein Mix aus beiden Generationen die richtige Wahl, denn auf einer Schulmesse zur Berufswahl kommen Eltern. Diese tragen einen Teil der Entscheidungen ihrer Kinder. Entwerfen Sie ein Konzept, um beide Parteien anzusprechen. 

Ein anderer Ort, wo sich Jugendliche aufhalten, ist das Internet. Interessenten werden überprüfen, wie aktiv Sie auf den verschiedenen Social Media Plattformen sind. Klingen diese ansprechend, werden Jugendliche Ihre Kanäle folgen. Dadurch bleibt Ihr Unternehmen in Erinnerung. Sie haben ein sympathisches Bild entwickelt, das einen Ausbildungsplatz auch Jahre später sehr interessant erscheinen lässt. 

Deshalb ist es wichtig, online und offline aktiv zu sein. Nutzen Sie Instrumente wie Social Media um sich gezielt für junge Menschen zu positionieren. Dies geschieht nicht sofort, aber mit der Zeit erzeugen Sie eine einladende Wirkung. 

2. Neue Wege gehen, um Azubis mit Maßnahmen zu rekrutieren 

Auszubildende wollen mehr als nur Arbeiten. Grundlegende Dinge wie die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Das bedeutet die Work-Life-Balance, die Vergütung, Firmenausstattung und der Inhalt der Ausbildung müssen gleich überzeugen. 

In vielen Bereichen ist dies schwierig umsetzbar. Ein Bäckerlehrling muss eben um zwei Uhr nachts anfangen. Vor allem hier ist Initiative gefragt. Wie kann der Beruf trotz „Hindernisse“ attraktiv gemacht werden? 

Dies gelingt, indem Sie kreativ sind und sich geeignete Maßnahmen überlegen. Nur wie ermitteln Sie die Wünsche von Interessenten? Die einfachste Möglichkeit: Fragen Sie Ihre bisherigen Abzubildenden. 

Versuchen Sie ein Ambiente zu erzeugen, das die Generation Z angenehm findet. Das sind zum einen bessere Rahmenbedingungen, aber auch oft banale Dinge wie eine stabile Internetverbindung oder bequeme Bürostühle. 

Dinge, die gut ankommen: 

  • • Events zum Bekanntschaft schließen 
  • • Top Ausstattung 
  • • Finanzielle Anreize wie ein Mietzuschuss, Busticket, Handyvertrag, Abo für Fitnessstudio, Netflix und Co. 
  • • Bereitschaft weniger gut ausgebildete aufzunehmen und sie mit einem Förderprogramm zu unterstützen 
  • • Ausflüge, Auslandsaufenthalte 
  • • Wettbewerbe 
  • • Gemeinsame und umfangreiche Prüfungsvorbereitung 


Versuchen Sie auch Kleinigkeiten zu optimieren und den Arbeitsplatz ansprechender zu gestalten. Hier ist es wichtig, die Vorteile, die Sie gegenüber der Konkurrenz haben, klar zu definieren und in Stellenanzeigen zu erwähnen. 

Der Ort der Stellenausschreibung und die Einfachheit des Bewerbungsprozesses sind entscheidend. Beispielsweise möchte keiner mehr Bewerbungsmappen verschicken. Oder sich per Live Chat zu informieren, ist moderner als ein Telefongespräch. 

Veröffentlichen Sie Stellenanzeigen an den Stellen, wo sie gesehen werden. Während die Eltern noch in Zeitungsannoncen blättern, suchen die Jüngeren per Smartphone. Mit Leichtigkeit ist dies mit der App use2connect möglich. Es verbindet die modernen Möglichkeiten mit einem hohen Nutzerkomfort. Und das für beide Seiten. 

Zu geringen Konditionen finden Sie auf eine fast spielerische Art geeignete Kandidaten. Es ist das, was die junge Generation möchte: Einen Ausbildungsplatz unkompliziert per Smartphone finden. Und es ist auch das was Sie sich wünschen. use2connect ist eine kostenreduzierende Möglichkeit, potenzielle Kandidaten nach Qualifikationen zu sortieren und anzuschreiben. 

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3. Die Arbeitskraft ernst nehmen & Erwartungen herunterschrauben 

Jede Generation hat unterschiedliche Vorstellungen. Junge Menschen wollen zum Beispiel nicht am Wochenende oder nach Feierabend arbeiten. Es ist hilfreich, die unterschiedlichen Meinungen zu respektieren und den Azubi ernst zu nehmen. 

Der gute Umgangston sollte selbstverständlich sein. Oft entsteht der Eindruck, dass man als Azubi nur Kaffee kocht und den Müll rausbringt. Das hier die Motivation keine Freudensprünge macht, sollte klar sein. Ein Azubi muss auf Augenhöhe als einen gleichwertigen Mitarbeiter behandelt werden. 

Dies gelingt, indem die angehenden Mitarbeiter direkt in den Alltag integriert sind. Der Beruf muss interessant gemacht werden. Dann erhalten Sie mehr Eigeninitiative, weil Azubis einen Sinn in der Tätigkeit finden. 

Das gemeinsame Miteinander ist ein wichtiger Aspekt. Ausbilder sollten sich stets selbst fragen, ob der Auszubildende richtig behandelt wird. 

Tipp 4: Instrumente richtig nutzen: Fördern aber nicht überfordern 

Der Ausbildungsrahmenplan thront mit Sinn und Verstand zusammengestellt auf seinen Platz. Nur wie wäre es, wenn Sie mehr tun? Machen Sie den ersten Schritt. Geben Sie Azubis einen Grund, dabei zu bleiben. 

Sind sie gelangweilt, verlieren sie das Interesse. Sind sie überfordert sind sie frustriert und geben schneller auf. Dies geschieht vor allem, wenn die Rahmenbedingung und andere Dinge miserabel sind. Finden Sie die goldene Mitte, damit Azubis mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. 

Fördern Sie individuell den einzelnen Charakter. Dies kann bedeuten, dass Sie den Ausbildungsrahmen kurzzeitig verlassen. Beispielsweise kann ein leistungsstarker Azubi zeitweise mehr Verantwortung erhalten. Eine ganzheitliche Betreuung im richtigen Maß ist wichtig. Geben Sie regelmäßige Rückmeldungen und auch mal ein motivierendes Lob. 

Eine gute Möglichkeit ist es, eigene kleine Projekte nur für die Auszubildenden zu kreieren. Lassen Sie Azubis Probleme beheben. Dies schafft Erfolgserlebnisse. 

Weiterhin sind Weiterbildungen, wie eine Fremdsprache oder ein Führerschein denkbar. 

Tipp 5: Zukunftsfähiges Ausbildungsmarketing 

Bereits während der Ausbildung brechen viele ihre Lehre ab. Die Gründe sind vielfältig. 

Eine frühzeitige Bindung kann helfen. Kristallisieren Sie Stärken heraus und zeigen Sie Perspektiven auf. Wie geht es nach der Ausbildung weiter? Dies ist mehr als nur eine Frage für das 3. Lehrjahr. Bereits bei den ersten Gesprächen, bevor die Ausbildung beginnt, sollten die Zukunftsaussichten klar definiert sein. 

Praktisch ist es Karrierewege aufzuzeigen. Beispielsweise können Mitarbeiter erzählen, wie es ihnen in der Ausbildung und danach erging. 

Die meisten suchen über Google einen Ausbildungsberuf. Erhalten Sie positive Meinungen auf Bewertungsportalen und rücken Sie sich ins richtige Licht. Hierbei sind Empfehlungen geldwert. Ehrlich gemeinte Erlebnisgeschichten von bisherigen Auszubildenden lesen sich für 

Interessenten sehr gut. Im Rahmen eines Azubiblogs können unzählige Erfolgsgeschichten festgehalten werden. 

Und hiermit schließt sich der Kreislauf. Gehen Sie auf Wünsche ein, auch wenn sie manchmal absurd klingen. Der Wunsch einer anständigen Internetpräsenz sollte selbstverständlich erfüllt sein. Es liegt nahe, speziell für angehende Auszubildende eine Plattform zu erschaffen, die alle Fragen zur Ausbildung beantwortet. 

Setzen Sie mit Ausbildungsmarketing an der richtigen Stelle an und feilen Sie online und offline an Ihrem Image. Geben Sie den Azubis Gründe, bei Ihnen anzufangen und zu bleiben. 

Übrigens: Azubis finden Sie heute per App. Use2Connect ist die moderne Azubisuche